Gemeinsame Aktivitäten

Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2021 hat mt einer online-Veranstaltung am 10. Juni 2021 gute Lehre in Pandemiezeiten ausgezeichnet.

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften wird vom Stifterverband, dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland, der Gesellschaft Deutscher Chemiker, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgelobt. Er ist mit je 5.000 Euro dotiert und wird seit 2014 jährlich in den Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben.

2021 ging der Preis an Katrin Meyer von der Georg-August-Universität Göttingen (Biologie), Olalla Vázquez von der Philipps-Universität Marburg (Chemie), Brigitte Forster-Heinlein von der Universität Passau (Mathematik) sowie an Christian Hoffmann von der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität des Saarlandes (Physik).

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Science Barbecue „Klima und Energie“

Am 9. September fand im Garten des Magnus-Hauses in Berlin ein Science BBQ für die wissenschaftlichen Referentinnen und Referenten der Bundestagsabgeordneten zum Thema „Klima und Energie“ statt. Eingeladen hatten die fünf großen deutschen Fachgesellschaften der Mathematik (DMV), Chemie (GDCh), Physik (DPG) sowie der Bio- (VBio) und Geowissenschaften (DVGeo). Zwanglos konnten sich die Wissenschaftlichen Referentinnen und Referenten der Bundestagsabgeordneten über die in Mathematik und Naturwissenschaften vorhandene Expertise zum Thema „Klima und Energie“ informieren und welche Beiträge Physik, Chemie, Biologie, Mathematik und Geowissenschaften zu den aktuellen Themen Klima und Energie leisten können. Mitgebrachte Exponate verdeutlichten die jeweiligen Sachgebiete und waren Anlass für angeregte Gespräche.

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© DPG / Andreas Böttcher 2020

Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften zur COVID-19-Pandemie

Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt in eindrucksvoller Weise, wie wichtig die Naturwissenschaften in ihrer ganzen Breite für die Bewältigung von Krisen sind. Ob es um technische Infrastrukturen wie Intensivbetten oder Beatmungsgeräte geht, um die Voraussage künftiger bzw. die Visualisierung aktueller Fallzahlen, die Entwicklung neuer Nachweissysteme auf Sars-CoV-2 bzw. von Antikörpern gegen das Virus, oder um die Herstellung der benötigten Schutz- und Desinfektionsmittel – in allen Fällen ist naturwissenschaftlicher Sachverstand gefragt. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften betonen daher die Dringlichkeit, das vorhandene und stetig wachsende Wissen der Naturwissenschaften und der Medizin zur sachlichen Vorbereitung von politischen Entscheidungen intensiv zu nutzen.

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Schreiben an die EU

Schreiben an die designierte EU-Präsidentin Ursula von der Leyen, Forschung als namensgebenden Bestandteil im EU-Kommissariat von Mariya Gabriel aufzunehmen

Die deutschen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften haben Ursula von der Leyen sowie weitere hochrangige EU-Manager vor der Anhörung von Mariya Gabriel angeschrieben, um darauf zu drängen, dass der Begriff „Forschung“ explizit im Namen des Ressorts genannt wird. Unterstützt wurde die Forderung von vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa. Das zeitigte offensichtlich Erfolg: In ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament zur Vorstellung ihres Programms und der EU-Kommissare am 27. November 2019 gab die gewählte EU-Präsidentin Ursula von der Leyen bekannt, dass das künftige Ressort der Bulgarin Mariya Gabriel in „Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend“ umbenannt wird.

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March for Science

Ein Beispiel ist der gemeinsame Aufruf, sich am March for Science zu beteiligen. Damit wollen wir ein Zeichen setzen für Weltoffenheit und Gastfreundschaft. Internationale Kontakte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer globalen, pluralen Welt nutzen allen und fördern Forschung und Entwicklung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt bringen Wissen und Kultur und beleben Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland wie in Europa. Deshalb stellen wir uns entschieden gegen alle protektionistischen und gruppenbezogen menschenfeindlichen Restriktionen, die es Menschen erschweren, in einem anderen Land wissenschaftlich zu arbeiten.

Plan S

Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens: Gemeinsame Stellungnahme der mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften zu „Plan S“

In einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen die naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften alle Bemühungen zur Förderung der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Sie würdigen die Initiative und das Ziel von „Plan S“, den Rahmen für den Übergang zu Open Access zu verwirklichen. Aus Sicht der Fachgesellschaften ist allerdings eine sorgfältige, nicht überhastete Diskussion über die Folgen sowie über die Vor- und Nachteile des Plans S dringend erforderlich.

Weitere Informationen in deutscher Sprache finden sie hier

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