16.06.2026 - Die fünf großen mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften mit zusammen über 130.000 Mitgliedern haben ihre Stellungnahme zu den geplanten Änderungen des WissZeitVG beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eingereicht.
Das BMFTR hat Ende Mai einen sogenannten Referentenentwurf zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) veröffentlicht. Ziel des Gesetzes ist es, den rechtlichen Rahmen für befristete Beschäftigung in der Wissenschaft zu regeln. Mehr als 100 wissenschaftliche Gesellschaften, Verbände und Stiftungen waren aufgerufen, bis zum 16. Juni eine Stellungnahme abzugeben. Die unter Wissenschaft-verbindet zusammengeschlossenen fünf großen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften DVGeo, DMV, DPG, GDCh und VBIO haben eine gemeinsame Stellungnahme zum sogenannten Referentenentwurf vorgelegt und fristgerecht eingereicht. Die Fachgesellschaften begrüßen das Ziel des Bundesministeriums, Beschäftigungsverhältnisse in der Wissenschaft planbarer zu gestalten. Jedoch gibt es auch im nun vorgelegten Entwurf noch immer Punkte, die aus Sicht der Fachgesellschaften zu kritisieren sind.





